Warum leben Leute heutzutage in unserer so modernen Welt überhaupt auf einem Campinplatz? An dieser Frage werden wohl einige Gemüter heißlaufen. Ich sehe das so:
Das ist als erstes eine Frage der Einstellung zum Leben. Ein Mensch der sich nach langer Arbeit sein Häuschen gebaut hat, wird wohl niemals freiwillig auf einen CP ziehen. Ein Mensch der den Wohnwagen nur als Freizeit- und Urlaubserlebnis sieht, kann sich das nicht vorstellen das ganze Jahr darin zu wohnen. Höchstens als Dauercamper um beliebig seine Freizeit darin zu verbringen. Er wird aber auf jeden Fall sonntagabends wieder nach Hause fahren und sein Leben lieber in einer "normalen" Wohnung oder seinem Häuschen verbringen.
Für die Einen mag es eine Flucht aus den Betonbunkern sein. Betonbunker die sich Wohnanlage schimpfen, in denen keiner den Anderen kennt und man zur völligen Isolation verdammt wird. Wenn einer eine Wohnung mit 40 m² an der Hauptstraße hat, dann wird ihm das Leben in einem Mobilhome der gleichen Größe auf dem CP wohl wie das Paradies vorkommen. Er hat ein kleines Gärtchen und alle sozialen Einrichtungen eines Campingplatzes um sich herum. Ideal für Rentner mit bescheidenem Einkommen oder für alle Menschen die aus der lauten, hektischen Stadt flüchten und denen das Landleben doch etwas zu einsam ist. Oder man schaue sich mal diejenigen an, die ein Einfamilienhäuschen ihr eigen nennen, bei denen aber die Kinder längst ausgezogen sind. Was wollen die jetzt allein (zu zweit) mit ihrem 150 m² Haus anfangen?
Für die Anderen ist es vieleicht ein Muss. Ältere Menschen mit sehr bescheidener Rente, Hartz4-Empfänger die keine bezahlbare Wohnung finden, Zeitarbeiter mit geringem Nettolohn, Studenten denen das Wohnheim zu eng und die WG zu hektisch ist - was bleibt denen am Schluß übrig? Da würde ich doch sehr gerne auf den CP ziehen.
Einen großen Haken hat die Sache allerdings - meist findet sich kein entsprechender CP mit 1. Wohnsitz in unmittelbarer Nähe zum alten Wohnort. Man ist gezwungen irgendwo wieder völlig neu anzufangen.
ich habe im Wohnwagen-Forum von Dir gelesen und fand die ganze Zeit über, dass die dort nicht verstanden haben, was Du eigentlich willst und was es mit Hartz 4 wirklich auf sich hat. Jemand, der - man schaue sich die Bilder an - ein Haus UND einen Wohnwage oder ein Wohnmobil hat, befindet sich weit außerhalb der finanziellen Gesetze, mit denen Du Dich herumschlagen musst. Ich habe zwar selbst keine Erfahrung mit Hartz 4, aber durchaus mit sehr schlanken Kontoständen. Nicht, weil ich nichts verdienen würde, sondern wegen eines Fehlers in der Vergangenheit und wegen Kindesunterhalts. Was den Verdienst angeht: Im Gegenteil, ich gehöre laut Statistik zu den Besserverdienern in Deutschland.
Ich war heute - und bin seit einigen Tagen bis Wochen - selbst auf der Such nach Informationen zum Thema "1. Wohnsitz: Campingplatz". Bisher kann ich nicht viel Campingerfahrung vorweisen, außer einmal Wohnwagen in Holland und ein paarmal Zelten. Und doch will ich das versuchen aus zwei Gründen: Erstens habe ich ein ähnliches Problem wie Du mit Mieten. Es gibt Wohnungen in 40 bis 60km Entfernung, was rund 200 Euro mehr an Benzinkosten bedeuten würde (Arbeitsplatz). Meine jetzige Wohnung ist mal für zwei gedacht gewesen und mir auf Dauer zu teuer, ich kann mir nichts mehr außer der Reihe leisten. Bezahlbare Wohnungen in der Nähe: Entweder horrende Nebenkosten oder unter 30m². Dann kann ich besser gleich auf einen Campingplatz gehen und damit gleich zu Grund Nummer 2 kommen: Es ist die Freiheit! Ich lebe in einer Mietwohnung in einem sechsstöckigen Haus mit insgesamt 35 Mietparteien. Und trotzdem ist man hier nicht anonym, was ich speziell hier sein wollte. Das ist nicht allgemein so, sondern eben hier. Es gibt Gründe dafür, ich wollte meine Ruhe haben. Ich bin nicht der, der ein 120m²-Haus braucht, im Gegenteil, mir sind kleine Räume lieber. Weniger sauber zu halten, weniger zu heizen, sowas halt. Mir sagt die Gemütlichkeit eher zu. Ich brauche weder Sterne auf dem Parkplatz, noch Edelholz im Wohnzimmer. Für mich muss es praktisch und zweckmäßig sein, kombiniert mit gemütlich. In meine Wohnung komme ich und werde beäugt, wann ich denn komme. Ich werde aber nicht angesprochen, sondern es wird über mich gesprochen, so wie über alle im Haus gesprochen wird. Die Hütte hat vier Wände, vier Ecken und ist "festgemauert in der Erden". Ich will aber auch mal was anderes. Ich bin ein Stück weit kreativ, möchte diese Kreativität ausleben. Wenn ich dazu eine Wand umbauen muss, ist das eben so. Gut, einen WoWa kann man auch nicht mal eben umbauen, das Vorzelt oder ein Überdach allemal.
Ich schlafe gerne im Freien (auch im Winter), bin nicht wirklich der naturverbundene Typ, der Pilze sammelt und täglich spazieren geht, aber doch der, der den Beton einfach nicht mehr sehen kann. Für mich ist Dauercamping nach einiger Suche zu einer Art Dauerurlaub geworden: Du kommst von der Arbeit und gehst in den Urlaub. Jeden Tag. Sicher, auf dem Platz und am Wagen ist auch immer was zu tun, darum geht es ja auch nicht. Es sind die Leute, die anscheinend viel relaxter sind, die zwar nicht unebdingt auf Kriegsfuß mit "der Gesellschaft" stehen, sich aber wohl auch nicht stur an den vorgegebenen Weg halten, sondern ihn selbst bestimmen wollen. Ich habe das Geld für ein kleines Haus nicht, also ist meine Idee, es mit einem Campingplatz umzusetzen. Die Freiheit der Selbstbestimmung, auch wenn auf Campingplätzen natürlich ebenfalls Regeln gelten und Menschen zu repektieren sind. Manch eine Sache werde ich vielleicht etwas zu blauäugig angehen, das wird sich zeigen. Ich fand Camping immer schon toll, dachte nur bisher, dass ich es mir nicht leisten könnte. Nun bin ich in einer finanziellen Situation, wo ich mir einen Ausweg suchen muss. Es ist nicht so, dass nichts mehr geht, aber die Luft wird mir einfach zu dünn. Ich kann aktuell das, was ich gerne auch beruflich machen würde, nur sehr schwer umsetzen und auch da sehe ich Vorteile für mich auf einem CP.
Im Moment schaue ich mir seit einigen Wochen die Anzeigen auf ebay & Co an, was man so für WoWas bezahlt, das wird bei mir nur für einen nur bedingt wintertaugliches Gerät reichen zu Anfang, also wird es wohl 2012 werden, bis es soweit ist. Da habe ich dann mehr Zeit, mich um Dämmung und ähnliches zu kümmern. Einen CP habe ich mir auch schon ausgeguckt, allerdings muss ich da noch hin und nachfragen, ob ich da meinen Erstwohnsitz anmelden kann. Wenn nicht, dann suche ich weiter, ich habe die Notsituation nicht so, wie es bei Dir war. Im Endeffekt will ich einfach nur raus. Raus aus dem täglichen Einerlei, raus aus dem grauen Trott. Ich habe auch nicht vor, lebenslänglich auf dem CP zu bleiben, erstmal für ein oder zwei Jahre, ein wenig Kraft tanken für das, was da noch kommen soll. Vielleicht ergibt sich dann ja, dass ich mir quer über Europa verteilt so ein paar CPs anmiete. Ich hätte gerne mehrere Wohnorte, mit lauter Häusern wäre ich vielleciht besser abgesichert, aber soviel Kleingeld habe ich gerade nicht zur Hand ;-)
Ich bin gerade erst dabei, mich mit diesem Gedanken weiter zu befassen, also noch längst nicht am Ende meiner Überlegungen und auch noch nicht bei einer endgültigen Entscheidung. Ich weiß, dass es eine ganze Menge Leute gibt, die einen vor einem solchen Schritt warnen und einem sagen "das kannst Du nicht bringen", "wie sieht denn das aus" und "überleg Dir, wie kalt das im Winter ist" - Weicheier. Alle. Das sind die, die Camping tatsächlich als reinen Urlaub als Statussymbol benutzen. Denen geht das einfache Leben komplett ab, die wollen den Luxus und wenn sie ihn sich leisten können, sollen sie ihn haben. Vielleicht mache ich das eines Tages auch so, aber um da überhaupt hinkommen zu können, brauche ich gerade einmal eine ungewöhnliche Lösung für eine ungewöhnliche Situation.
Was bei mir anders ist: Ich will mir von vornherein keinen WoWa mieten, sondern kaufen und da ist eben nicht wirklich viel Geld für übrig. Ich habe also ähnliche Anforderungen wie Du und stand natürlich auch schon vor der Frage, ob das ein gesellschaftlicher Abstieg wäre. Ich bin der Ansicht: nein. Warum sollte es ein Abstieg sein, wenn ich einfach nur nicht bereit bin, mein sauer verdientes Geld dafür auszugeben, so zu leben, wie die große Masse mir das vorschreiben will? Ich will jeden Tag in Urlaub fahren, was die anderen machen, ist deren Angelegenheit. Natürlich, ich habe keine wirklich festen vier Wände und werde nur sehr vorsichtig in meinem Wohnzimmer Fußball spielen können. Aber wenn mir danach ist, hänge ich mein Zuhause an die Kupplung und nehme es dahin mit, wo es mir gefällt. Das ist zumindest in der Theorie ein Stück Freiheit, die man mit einer Wohnung niemals haben wird. Ob es praktisch so werden wird, muss sich zeigen.
Ich hatte an sich vor, nur in Foren erst einmal mitzulesen, zu schauen, was es denn so gibt, was zu beachten ist und so weiter, da bin ich dann auf dieses Forum gestoßen. Es ist recht am Anfang, es gibt noch nicht viele Mitglieder, aber genau das macht für mich den Reiz aus: Es gibt nämlich dann auch nicht so viele, die einen von der Idee abhalten wollen, nur weil sie sich das mit ihren aktuellen Lebensumständen nicht vorstellen können. Da ist die Gesellschaft zu sehr dahinter, man schwimmt nicht gegen den Strom, man ist nicht anders.
Ich bin kein typischer Foren-Typ, habe aber die Idee, zu diesem Forum durchaus einiges beitragen zu können. Was das ist, werde ich mal ein wenig elektronisch aufbereiten und dann hier zum Besten geben. Es hat auf jeden Fall mal was mit der Finanzierung der ganzen Sache zu tun. Immerhin gibt es ja viele, die sich auf einem CP anmelden wollen, weil sie in finanzieller Schieflage sind und genau da kann ich ansetzen. Mehr dazu in ein paar Tagen, für heute sollte ich sehen, dass ich in meine vier Wände komme und fit werde für den morgigen Tag, denn ich habe immerhin das Problem der Arbeitslosigkeit nicht.
das nenn ich mal einen sehr ausführlichen Beitrag und ich kann auch sehr gut nachvollziehen, was Deine Beweggründe sind so einen Schritt zu tun. Bei uns in Deutschland fehlt mal wieder ein "richtiger Krieg" oder eine langjährige Wirtschaftskrise nur um die Leute wach zu rütteln. Ich mein das jetzt natürlich nicht ernst, aber die Deutschen sind zu bequem geworden. Nicht nur körperlich sondern vor allem in ihrer Denkweise. Jeder der nicht am allgemeinen Lebensziel (Schwaben: schaffen, schaffen u. Häuslebauen) teilhaben will, der outet sich und man wird schief angeschaut. Hier in Deutschland geht es uns im Europavergleich finanziell viel zu gut und wenn man Richtung Süden schaut, z.B. Italien, Spanien oder Ex-Jugo, dann sieht das alles wieder ganz anders aus und in diesen Ländern wird man eher Verständnis für solche "Aussenseiter" finden.
Ich sehe bei mir nicht nur die finanzielle Seite. Früher war ich ja viel mit meinem Wohnmobil unterwegs und vor 2 Wochen musste ich mal wieder nach Calw um was mit den Behörden dort zu klären. Da hab ich spontan auf dem Campingplatz übernachtet und ich muss sagen, dass das genau die richtige Entscheidung war. Hab im laufe der ALG-2 Jahre ganz vergessen, wie das Feeling auf einem Campingplatz ist und diese eine Übernachtung hat mich völlig in meiner Entscheidung bestärkt, das Richtige getan zu haben.
Und wegen der finanziellen Seite sieht das zwischenzeitlich jetzt so aus, das ich monatlich € 300,- "all inclusive" bezahle. Gas, Wasser u. Strom - alles dabei für € 300,- Das ist einfach ein unschlagbarer Preis, denn man muss ja auch noch abziehen, was ich zukünftig nicht mehr jeden Monat extra kaufen muss. Das fängt mit ganz einfachen Dingen wie z.B. Toilettenpapier an. Ich weis das kommt jetzt sehr banal rüber, aber diese Kleinigkeiten summieren sich im laufe des Jahres zu einer ordentlichen Summe.
Sicherlich ist das mit einem Mietwohnwagen nicht das gelbe vom Ei, aber für den Anfang finde ich das ganz ok, denn ich brauche mich um nichts zu kümmern. Wer weis, vieleicht findet sich irgendwann mal die Möglichkeit zu einem eigenen WW zu kommen - ich lass das alles mal ganz offen.
Als ich da neulich auf dem Platz war, da musste ich feststellen, dass dort einige ganzjährig wohnen und vor mir war auch ein Hartz-4 Empfänger da, der sich allerdings irgendwann still leise und heimlich verdünnisiert hat. Die meisten wo dort fest wohnen, tun das wegen der Arbeit. Die fahren alle paar Wochen mal "nach Hause", sind aber die meiste Zeit vom Jahr auf dem Platz. An die werd ich mich halten. Die können mir viel beibringen - Wohnwagentechnisch u. vieleicht findet sich durch die Leute auch ein Job für mich. Will ja nicht ewig arbeitslos bleiben.
In zwei Tagen ist es soweit - dann startet der Umzug. Kann es nicht mehr erwarten.
Und Johnny - wegen dem ersten Wohnsitz: Das machen die wenigsten gerne. Sehe ich richtig dass Du aus Bayern bist? Wenn ja, dann wirst da auf einige Probleme stossen. So wie ich jetzt von vielen anderen mitbekommen habe, ist das in Bayern nicht so ganz einfach. Aber ich wünsche Dir viel Glück bei der Suche.
jepp, Bayern ist richtig und dass es damit Probleme gibt, auch. Das ist hier nicht nur erzkatholisch, sondern auch erzspießig. Sowas macht man nicht, damit ist man raus aus der Gesellschaft. Es gibt zwar Dauercamper, die ums halbe Jahr rum auf dem Platz sind, aber dann doch wieder irgendwann in die festen vier Wände mit Anmeldung fahren. Hier gilt: man ist wer mit Haus, zwei Kindern, Jahreswagen und Hund, unter dem wird es sehr schwer. Es lässt sich auch feststellen, dass es in Bayern nur wenige gebrauchte Wohnwagen gibt, es sei denn, man geht deutlich unterhalb von München auf die Suche, da kommen dann die Südland-Urlauber wieder dazu.
Wenn ich das bei Dir richtig herauslese, hast Du also einen Platz gefunden, wo Du für 300 Euro einen Platz inklusive gemietetem WW gefunden hast? Das bringt mich doch glatt mal auf den Gedanken, auch in dieser Richtung zu suchen und durch die Ersparnis vielleicht in einem Jahr oder so einen eigenen WW zu kaufen. Im Moment hat mir ein finanzieller Tiefschlag nämlich gerade die Tour vermasselt. Was für einen Wagen kann man in der Preislage dann so erwarten? Mich interessiert dabei weniger, ob er dicht und trocken ist, davon gehe ich mal aus. Interessanter ist: wie groß ist der, ist ein Vorzelt dabei (etwas Zusatzplatz ist da ja mal auch nicht verkehrt) und was gibt es an extra zu bedenkenden Bedingungen? Musstest Du eine Kaution hinterlegen, einen Finanzstrip vollführen (Schufa-Auskunft) und solche Dinge? Was kommt da auf einen zu? Kannst Du das monatlich zahlen oder ist eine Vorauszahlung für mehrere Monate angesagt?
Wegen dem ersten Wohnsitz habe ich mir inzwischen ausgedacht, mich notfalls bei einem befreundeten Landwirt anzumelden, der wäre damit einverstanden. Miete für den Briefkasten: ein obligatorischer Euro pro Jahr, damit er was in seine Steuererklärung schreiben kann. Und Briefkasten selber kaufen und aufstellen :-D Der Rest muss sich dann finden.
Weil Du schon mehrfach von Arbeitslosigkeit und Jobsuche gesprochen hast: Was kannst oder willst Du denn machen? Vielleicht hab ich da ja mal noch eine Idee oder Möglichkeit, hin und wieder werde ich auf diesem Gebiet zur Wundertüte :-)
Da die Benachrichtigung von hier erstmal ein paar Tage lang bei mir im Spamfilter lag: Du müsstest inzwischen also umgezogen sein. Nun hat man ja so im Laufe der Zeit einen gewissen Hausstand. Auf vieles kann oder will man sogar verzichten, aber Kleidung, Geräte und Papierkram müssen ja nun doch mit. Klappt das alles so reibungslos oder wird es mit dem Platz doch schon eher eng?
Sry, dass ich so lange nichts mehr von mir hab hören lassen. Das "Warum" usw. kannst Du in meinem Tagebuch nachlesen, sonst muss ich alles 2x schreiben. Viele Fragen stellst Du da, einige werden sich beim lesen von meinem Tagebuch von selbst beantworten. Aber Du stellst auch spezielle Fragen grad nach den finanziellen Aspekten und da kommen jetzt die Antworten:
Ich kann natürlich keine Auskunft für ganz Deutschland geben, sondern nur für das was hier am Platz gültig ist.
- Kaution musste ich keine hinterlegen, wobei mir aber gesagt wurde dass das auf anderen Plätzen üblich sein kann. - Schufaauskunft gab es auch keine. Wobei ich hier denke, dass das wohl niemand verlangt. - Da kommt so gesehen nichts auf Dich zu, Du meldest Dich hier vorab und sagst, dass Du für längere Zeit einen Platz mit erstem Wohnsitz mieten willst, dann darfst Du Dir aus den freien Plätzen was aussuchen und dann kommst Du mit Sack und Pack einfach hierher. - Ich musste nur die erste Monatsmiete im Voraus zahlen, mehr war da nicht. Alles weitere passiert auch monatlich. Außer Du brauchst mehr Gas, das zahlst Du dann bei Lieferung.
Das mit dem Umzug war so ne Sache. Das meiste was ich verschenkt oder weggeworfen habe, war zum größten Teil eigentlich nur "Krempel" der sich im Laufe der Jahre angesammelt hat. Du musst halt beim aussortieren klar trennen, was wirklich wichtig ist und was man nur besitzt, weil man es halt hat oder einfach nur mal preiswert gekauft hat. Wenn Du das konsequent machst, dann wirst Du feststellen, dass da garnicht mehr so wahnsinnig viel "Wichtiges" übrig bleibt. Dann gibts noch so Sachen wie Handwerkszeug. Da hat sich z.B. im Laufe der Zeit bei den Malersachen soviel angesammelt und es war immer gut die Sachen zu haben, aber was fängst Du damit auf dem CP an? Du musst Dir von Anfang an klar darüber sein, dass Du die meisten Dinge die Du besitzt, dann gar nicht mehr benötigst.
Mein Platz hat so ca. 60-80 m². Da steht der Wohnwagen drauf, der Vorbau mit ca. 12 m² und meine Terrasse mit ca. 15 m². Dann bleiben noch ca. 20 m² an "Garten" übrig und auf der Terrasse steht ein Geräteschuppen mit ca. 2,5 m². Also ich habe meinen Haushalt auf den Inhalt eines VW-Bus T5 reduziert und alles locker untergebracht. Hab sogar noch vom vorigen Eigentümer den Rasenmäher usw. geerbt und der steht z.B. im Geräteschuppen.
Ich hab ca. 15 Leitzordner mitgenommen, in denen meine ganzes Leben in Papierform untergebracht ist. Die stehen alle in einem Staukasten von der Sitzgruppe im Wohnwagen. Man sollte nicht glauben, was man in so einem Wohnwagen alles unterbringt. Man muss allerdings mit System arbeiten, denn sonst findet man nie wieder was.
Um Dir Dein Tagebuch nicht zu vermurksen, schreibe ich Dir die Antwort darauf hier: Was Deinen neuen Job angeht: allererste - also: ich meine... Du weißt schon, happy Glühstrumpf und so Dein Kater: klar, dass er wiederkommt, wenn er weiß, wo's Futter gibt Die Ämter, das Durcheinander und das liebe Geld: Kümmern wir uns erstmal um Griechenland, Italien & Co und dann schaun wir mal, was für uns übrig bleibt Und was die Sache mit den Bildern angeht, versuche ich das hier mal: Das sollte jetzt das Bild von einem Campingplatz "Holiday-Camp" ind Calw sein. Ist das Dein CP?
Hab mir vom ortsansässigen Gasdealer sagen lassen, dass wir ca. 20 CP bei uns in der Gegend haben.
Bei mir gehen auf dieser Homepage aber die Bilder nicht auf. Sag mir mal bitte ob das bei Dir auch so ist, denn dann muss ich das reklamieren. Wäre keine gute Werbung.
Wie hast das mit dem Bild hinbekommen?
Tagebuch ist noch nicht aktuell, aber da kommt jetzt jeden Tag was dazu, bis ich wieder auf dem Laufenden bin.
Du meinst den hier ? Oder vielleicht was aus der Umgebung?
Geht ganz einfach: Du erstellst Deinen Post als Antwort oder sonstwie in einem Feld, wo Du oben rechts die Icons hast. In den Schnellantwortfeldern fehlen die Icons, da müsste das aber manuell auch gehen.
Klicke auf das Icon für "Bild einfügen" (links neben der schwarzen Filmklappe), dann werden Dir die Tags "[img]" und "[/img]" eingefügt. Da in die Mitte muss der Link zu dem Bild rein, zum Beispiel "http://www.camping-schwarzwaldblick.de/i...t/calw/calw.jpg". Den Link bekommst Du, wenn Du auf das Bild Deiner Wahl, das im Internet verfügbar sein muss, mit der rechten Maustaste klickst und dann je nach Browser entweder die Bild-URL kopierst (Chrome), das Bild in einem neuen Fenster / Tab öffnest (dann steht es in der Adresszeile des Browsers) oder wenn Du Dir die Bild-Infos anzeigen lässt. Fängt immer http an, in Einzelfällen möglicherweise auch mal https.
Wenn's immer noch nicht klappt, frag ruhig. Bin Netzwerkadmin mit 200 Usern, die alle Fragen kennen. Ich kenne die Antworten :-)
Jetzt mal nur so vorsichtshalber eine Info:
Ich habe die Bilder ohne Rücksicht auf Copyright hier eingesetzt. Die Bilder dienen der Demonstration und dürfen auch gerne als Werbung verstanden werden. Sollte der Eigentümer der Bilder nicht damit einverstanden sein, bitte ich um eine Antwort direkt auf diesen Post, ich werde dann per E-Mail benachrichtigt und nehme die Bilder dann wieder heraus. Sie dürfen uns aber auch gerne noch mehr Bilder zur Verfügung stellen :-)
Mir ist gerade nochwas aufgefallen: Du hast einen Link geposted, der heißt (Kurzfassung) cp-swb/cp/cp-htm, da sind zwei Ebenen zu viel drin, bei Deinem Link fehlen Bilder, dürfte eine Testseite sein. Nimm mal als Adresse einfach nur "http://www.camping-schwarzwaldblick.de"
Hallo Bebbel Recht hast du, in unmittelbarer Nähe einen CP mit Erstwohnsitz zu finden ist wie ein Sechser im Lotto. Wir wohnen in Brandenburg auch mit Häuschen und waren 20 Jahre Dauercamper, es war einfach himmlich.Vor 5 Jahen haben wir das Campen aufgegeben und vermißen es sehr.Wir waren auch oft im Winter aufn CP. Ne Gasflasche unterm Arm und ab geht die Post...klar ist es schon was anderes, wenn man für immer dort wohnt. Aber ganz wichtig ist die Einstellung dazu. Wenn es ein Muß ist wird man es immer als Last empfinden. Es ist doch ein enormer Vorteil denke ich, man ist nur noch für die Sachen die auf den CP anfallen verantwortlich,das ist mit Grundstück usw. garnicht zu vergleichen und noch weniger wenn einer eine teure Miete zahlen muß. Wir sind beide Rentner und wenn wir endlich!!!! nen passenden CP gefunden haben hält uns hier nichts mehr. LG rico